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„Brücke im Herrenwaag“ - verbindet seit 650 Jahren nicht nur Dürrmenz und Mühlacker

09.09.2018

Seit 1368 ist eine Dürrmenzer Brücke erwähnt. In einem Brückenprivileg von 1488, ausgestellt von Kaiser Friedrich IV, wird den damaligen Besitzern das Recht zugestanden, Brückenzoll zu erheben.

Treffpunkt: 13 Uhr Herrenwaagbrücke am Henry-Arnaud-Brunnen
Dauer: ca. 1 Std.
Stadtführer: Manfred Rapp
Anmeldung über VHS erbeten, aber nicht unbedingt erforderlich – Kursnummer F1109.09

Seit 1368 ist eine Dürrmenzer Brücke erwähnt. In einem Brückenprivileg von 1488, ausgestellt von Kaiser Friedrich IV, wird den damaligen Besitzern das Recht zugestanden, Brückenzoll zu erheben. Dieses Dokument ist ein Hinweis auf die überregionale Bedeutung dieses Enzübergangs, denn es werden, neben den lokalen Produkten Getreide und Wein, auch die Ferngüter Eisen und Salz erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte musste die Holzbrücke nach Hochwasserschäden immer wieder neue aufgebaut werden. Nach der letzten Hochwasserzerstörung 1893 wurde eine Brücke aus Eisenfachwerk errichtete und sechs Jahre später von König Wilhelm persönlich eingeweiht. Nach Kriegszerstörung wurde die heutige „Herrenwaag-Brücke“ gebaut, die in den nächsten Jahren durch einen Neubau ersetzt werden soll.

Treffpunkt ist der Platz am Denkmal des Waldenserführers Henry Arnaud, wobei man erfahren kann, dass hier auch schon wirklich „völkerverbindende“ Veranstaltungen stattgefunden haben.

Um dem Trubel des gleichzeitig stattfindenden Dürrmenzer Straßenfestes zu entgehen, spaziert die Gruppe zu einer stillen Stelle auf der anderen Flussseite, wo sogar noch eine uralte Furt sichtbar ist. Dort wird die Brückengeschichte anhand einer großen Auswahl von Bilddokumenten erklärt.

Näher Informationen bei Manfred Rapp, Tel: 07041 45026

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