Hinweise zur Vogelgrippe
Vogelgrippe bisher nicht in der Region
Behörden im Enzkreis, in der Stadt Pforzheim wie auch in Mühlacker arbeiten im Vorfeld bereits Hand in HandPFORZHEIM/MÜHLACKER/ENZKREIS. In unserem Raum wurde die Vogelgrippe bisher nicht festgestellt; derzeit besteht hier keine Gefahr. Dennoch finden bereits seit Monaten Gespräche und Stabsbesprechungen statt, um eventuell zu treffende Maßnahmen abzustimmen und zu koordinieren. Momentan richten sowohl der Enzkreis als auch die Stadt Pforzheim für den Ernstfall Krisenstäbe ein. Auch in der Stadt Mühlacker wurden Vorbereitungen für die Einrichtung eines Krisenstabes getroffen.
Bei der derzeit grassierenden Tierkrankheit handelt es sich um eine "Wildvogelgrippe", die noch nicht auf Haus- und Nutztiere übergesprungen ist. Auch wenn im Ländle bisher noch keine Fälle aufgetreten sind, bitten die Verantwortlichen der Stadtverwaltung und des Enzkreises die Bevölkerung um Mithilfe. Vor allem sollen tote Wasservögel, also Gänse, Enten und Schwäne oder Graureiher und Kraniche sowie tote Greifvögel gemeldet werden.
Während der üblichen Arbeitszeiten holt in der Stadt Mühlacker der Gemeindevollzugsdienst diese Tiere ab.
Abends und am Wochenende werden Tierfunde von der Feuerwehr Mühlacker geborgen.
Zu erreichen sind sowohl Gemeindevollzugsdienst als auch die Feuerwehr rund um die Uhr über die Feuerwache Mühlacker, Tel. 07041/876-333.
Andere tote Vögel wie Tauben, Amseln oder Meisen gelten als nicht gefährdet und werden derzeit nicht untersucht. Diese Tiere können in eine Plastiktüte verpackt und mit dem Hausmüll entsorgt werden. Grundsätzlich sollte aber auch hier der Tierkörper nicht direkt berührt werden. Empfohlen wird die Verwendung von Einweg-Handschuhen oder eines über die Hand gestülpten Plastikbeutels. Wer die toten Vögel nicht selbst entsorgen möchte, kann sie auch zu den üblichen Dienstzeiten im Klärwerk in Lomersheim abgeben.
Für weitere Fragen steht das Verbraucherschutz- und Veterinäramt des Enzkreises unter Tel. (07231) 308-401 zur Verfügung.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) veröffentlicht auf seiner Homepage laufend aktualisierte umfangreiche Informationen zur Vogelgrippe. Unter anderem gibt das Ministerium dort Antworten auf die häufigsten Fragen. Unter Tel. (01888) 529-4601 bis -4607 ist zudem täglich von 9 bis 17 Uhr eine Hotline erreichbar. Auch das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum in Stuttgart hat ein Sorgentelefon (0711/126-2233) eingerichtet, das zu den üblichen Sprechzeiten erreichbar ist.
Für weitere Informationen nutzen Sie bitte folgende Links:
- Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (neues Fenster)
- Ministerium für ländlichen Raum Baden-Württemberg (neues Fenster)