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Die Geschichte von Lomersheim

Der Ort, eine alamannisch-fränkische Gründung, wird erstmals am 9. Februar 800 als Lotmarsheim in einer Urkunde des Klosters Lorsch genannt. Auf dem jetzigen "Doktorbuckel" stand die Niederburg. An ihr vorbei führte der Wallfahrtsweg, auch Herdweg (Heerweg) genannt, von Großglattbach durch die Enzfurt zur Liebfrauenkirche nach Lienzingen. Die wohl im 12. Jahrhundert errichtete sogenannte Rotenburg stand auf steiler Höhe über Lomersheim. Sie schloß den Ort mit 2 Schenkelmauern bis zur Enz hinunter ein.

Der Burgherr Walther von Lomersheim stiftet 1138 sein Erbgut Eckenweiler zur Gründung eines Zisterzienserklosters, das 1146/47 nach Maulbronn verlegt wird und heute zum Weltkulturerbe zählt. 1461 verlegen die Herren von Lomersheim ihren Sitz nach Untereisesheim. 1504 wird Lomersheim württembergisch.

Eine Kelter mit zwei Bäumen wird 1603 errichtet. Der Dreißigjährige Krieg vernichtet mit vielem anderen auch die Mühle, die schon Ende des 13. Jahrhunderts erwähnt wurde. 1901 fiel das letzte große Mühlengebäude einem Brand zum Opfer.

Die Kirche St. Peter in Lomersheim wird 1459 erneuert. Weitere Umbauten erfolgen 1601, 1780 und 1925.

Seit 1945 hat sich der Ort durch rege Bautätigkeit bis an die Markungsgrenze von Mühlacker ausgedehnt. Der Gemeinderat entschied sich schon 1970 für den Anschluss an Mühlacker. Der Ort zählt heute rund 2 800 Einwohner.

Das Wappen von Lomersheim

DasWappen von Lomersheim

Wappenbeschreibung
Schild geteilt, oben von gold und rot 5 mal gespalten ( = 3 sogenannte Pfähle), unten blaues Feld.

Flaggenfarben
blau - gelb

verliehen
16.01.1940

 
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