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Die Geschichte von Großglattbach

Zur Regierungszeit Karls des Großen, im Jahr 782, wird Glatebach in einer Urkunde des Klosters Lorsch erstmals genannt, ab dem 12. Jahrhundert auch die Herren von Glattbach.
Grundherren waren die Grafen von Vaihingen, die den Ort von den Grafen von Calw übernommen hatten. 1308 erhalten die Pfalzgrafen zu Rheine das Dorf als Lehen. 1504 wird Glattbach nach beständigen Reibereien zwischen Württemberg und der Pfalz württembergisch.

Glattbach war Kreuzungspunkt uralter Straßen und Wege: der sogenannte Heerweg kommt von Iptingen und vereinigt sich nördlich des Orts mit dem von der Auricher Höhe kommenden Alten Postweg. Ein weiterer alter Weg, ein Wallfahrtsweg, zieht von Nußdorf her durch den Ort und weiter nach Lomersheim.

Die einst stark befestigte Kirche St. Peter in Großglattbach nimmt mit ihrer das Dorf beherrschenden Lage wahrscheinlich den Platz der einstigen Burg der Ortsherren ein. Erhaltene Teile des Grabens und der Wehrmauer sind offenbar älter als die Kirche. Die zweite Kirche, St. Markus, liegt außerhalb des Orts beim Friedhof.

Es gab eine ansehnliche Kelter mit zwei Bäumen, ein seit 1839 bestehendes Gemeindebackhaus, ein Armenhaus und ein Schafhaus. Die Pfarrchronik nennt für die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg eine Zahl von 700 Weingärtnern.

Im Zuge der Verwaltungsreform schließt sich Großglattbach 1975 der Stadt Mühlacker an und zählt heute rund 1 250 Einwohner.

Das Wappen von Großglattbach

DasWappen von Großglattbach

Wappenbeschreibung
In gold (gelb) eine schräg gestellte rote Raute.

Flaggenfarben
rot - gelb (gold)

verliehen
27.04.1956

 
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