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„Von der Glanzzeit der Mühlen bis zurück zur Römerzeit“ - 1800 Jahre Mühlacker Geschichte ums tägliche Brot

11.06.2017

Das Thema Getreide, Mehl und Brot zieht sich durch alle geschichtlichen Epochen Mühlackers.

Treff: 14 Uhr. Kelter / Heimatmuseum Mühlacker
Dauer: 3 ½ Std.
Stadtführer: Manfred Rapp
Kosten: 4 Euro – Anmeldung erbeten bei Manfred Rapp Tel. 07041 45026

Korn der frühen Jahre

Das Thema Getreide, Mehl und Brot zieht sich durch alle geschichtlichen Epochen Mühlackers.
Die Entwicklung gipfelte vor über einem Jahrhundert in der Mühlacker Großmühle. Schon damals war Mühlacker Drehpunkt eines globalen Marktes. Diese Entwicklung kann man weiter zurückverfolgen. So zum Beispiel in einer Beschreibung am Ende des Mittelalters. Dort hob man nicht nur die Wichtigkeit der Mühlacker Mühle für die großen Nachbarorte hervor, sondern erwähnte auch die überregionale Bedeutung, die sich bis ins Kraichgau erstreckte.
Bis zurück ins Frühmittelalter reichen die Schriftzeugnisse zurück – über noch frühere Zeiten informiert die Archäologie. Ein aufschlussreicher Getreidefund in der Villa rustica Enzberg spricht Bände.

Die Tour führt an wichtige Stellen Mühlackers zum Thema „Getreide-Mehl-Brot“ und zeigt unter anderem die letzten sichtbaren Überbleibsel der Mühlenzeit Mühlackers. Danach geht es in einer kleinen Wanderung auf den Spuren früherer Mühlenstandorte bis zur Villa rustica Enzberg. Dort gibt es eine kleine Führung zum Thema Getreide und Ernährung.

Der Rückweg führt auf der Schattenseite der Enz vorbei am Herzogstein von 1604. Auch dort geht’s ums tägliche Brot. In diesem Fall „fürstlich“ angehaucht, denn der Speiseplan des Herzogsritts von Friedrich I. ist schriftlich überliefert.

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